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Projekte RVR / Straßen NRW:

Radwege in Planung

RVR plant Upgrade Radschnellweg RS1 auf Rheinischer Bahn

Für den bereits vorhandenen Radweg "Rheinische Bahn" von der Uni Duisburg-Essen, Campus Essen, bis zum Hauptbahnhof Mülheim ist ein Upgrade vorgesehen. Der Weg muss in Breite und Belag den Anforderungen eines Radschnellwegs angepasst werden. Hierbei wird auch der bisher in wassergebundener Bauweise befestigte Abschnitt in Essen-Altendorf umgebaut. Für das Upgrade stimmt der RVR zur Zeit eine Planungsvereinbarung mit Straßen.NRW ab. Mit einem Umbau des gesamten Abschnittes ist erst ab 2022 zu rechnen.

Neuer Bauabschnitt Radschnellweg RS1

Zwischen der Universität und Essen-Kray kann die brachliegende Strecke der Rheinischen Bahn genutzt werden. Im Bereich zwischen der zu überquerenden Gladbecker Straße und der Schützenbahn (Eltingviertel) soll der Bahnkörper teilweise abgetragen und so die im Stadtquartier dominierende Zäsur aufgelöst werden. Bei diesen Planungen wird der RS1 berücksichtigt und die Trasse auf seiner alten Höhe fortgeführt. Im weiteren Verlauf ist eine Querung des Goldschmidt-Anschlussgleises erforderlich, um den RS1 südlich parallel zu dem betriebenen Güterzuggleis bis Kray zu führen. Da dieses Gleis bis zur Joachimstraße verläuft, ist im Abschnitt ab der Ernestinenstraße nur ein Radweg möglich. Für Fußgänger wird eine Verbindung außerhalb der Trasse ausgeschildert. Die genehmigungstechnischen Voraussetzungen und baulichen Problemlagen sind vielfältig und bedürfen leider eines längeren Vorlaufes bis zu Realisierung.

Geplanter Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

Der neue Radschnellweg im Mittleren Ruhrgebiet soll die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck über eine Länge von rund 17 Kilometern miteinander verbinden. Hierzu wurde eine Machbarkeitsstudie vom Regionalverband Ruhr (RVR) erstellt. Die Strecke verläuft ausgehend vom Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen Richtung Norden über die Innenstadt von Bottrop hin zum Gladbecker Zentrum mit einer erwarteten Fahrzeit von rund 53 Minuten. Vorteile dieser Streckenführung "Von Zentrum zu Zentrum" sind die Anbindung der Universitäten und bedeutender Arbeitsplatzstandorte, die Verknüpfung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Leihradstationen sowie die Nutzung stillgelegter Bahnstrecken.

Radwegeanschluss Rheinische Bahn - Grünzug Zangenstraße

Im Rahmen des Stadtumbaus im neuen Fördergebiet Nordviertel / Altenessen-Süd ist eine Grünverbindung von der Rheinischen Bahn bis zu Bhf. Altenessen vorgesehen. Ein erster Teilabschnitt entstand ab Januar 2017 am Abzweig der Rheinischen Bahn mit der Überquerung der Pferdebahnstraße bis zum Segerothpark und zur Bottroper Straße. Mit dem Bau der 2. Bauabschnitts wurde bereits begonnen. Derzeit laufen die Planungen und Vorbereitungen für den nächsten Bauabschnitt mit einer weiteren Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard. Dieser Bauabschnitt endet zunächst an der Hövelstraße.

Radwegeverbindung Holthuser Tal / Kupferdreh

Die Anlage der o. g. Wegeverbindung zwischen Essen-Überruhr und Essen-Kupferdreh entlang der Bahntrasse der Linie S9 zur Schließung einer wesentlichen Lücke im Essener Ruhrtal ist auch von landesweiter Bedeutung für den Radverkehr. Der Grunderwerb ist bereits erfolgt, die erforderlichen Genehmigungen der Höheren Naturschutzbehörde liegen ebenfalls vor. Die Umsetzung der Baumaßnahme ist sehr komplex durch die unmittelbare Nähe der S-Bahn-Gleise und des Natutschutzgebietes und verzögert sich deshalb. Der Baubeginn ist daher erst in 2022 zu erwarten.

Radweg Holteyer Straße

Teile der ehemaligen Anschlussbahn an der Holteyer Straße konnten bereits vor Jahren als Rad-/Gehweg ausgebaut werden. Bisher dient noch die Holteyer Straße als Verbindungsweg zwischen den beiden ausgebauten Abschnitten im Osten und Westen der geplanten Neubautrasse. Die Anlage eines Rad-Gehweges auf der alten Bahntrasse schließt die Lücke und stellt eine attraktive Verbindung im Ruhrtal dar, vor allem auch als hochwasserfreie Alternative für den Ruhrtalradweg entlang der Ruhr.