Asphaltierungsarbeiten auf wassergebundenen Wegedecken
Beispiel einer nicht mehr funktionsfähigen wassergebundenen Wegedecke im Winterhalbjahr


Radwege im Bau

Asphaltierung von wassergebundenen Radwegedecken 2018

Zahlreiche Rad-und Fußwege in Grünanlagen sind mit einer wassergebundenen Decke versehen. Die zunehmende ganzjährige Nutzung als Radwegeverbindung, insbesondere in einem aufgeweichten Zustand zum Ende von Frostperioden, sowie die immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse führen besonders auf Gefällestrecken zu einem raschen Verschleiß der oberen Deckschicht mit teilweise tiefen Ausspülungen der Wegeoberflächen und entsprechenden Problemen für die Verkehrssicherheit.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten stellt sich die Wiederherstellung der Wege mit einer bituminösen Decke als günstigste Lösung dar. Während wassergebundene Wegedecken durchschnittlich alle sechs Jahre erneuert und innerhalb dieses Zeitraumes gepflegt werden müssen, liegt die Haltbarkeit einer bituminösen Decke bei ca. 30 Jahren ohne einen regelmäßigen Pflegeaufwand. Die durchschnittlich fünffach längere Haltbarkeit einer bituminösen Decke begründet einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil bezogen auf die Nutzungsdauer. In Hinblick auf das aktuelle Ausschreibungsergebnis stehen ca. 15 EUR/m² für die bituminöse Deckschicht einem Gesamtkostenaufwand von ca. 6 EUR/m² für die Herstellung und Unterhaltung einer wassergebundenen Wegedecke bei einer sechsjährigen Nutzungsdauer gegenüber.

Folgende Wegeabschnitte im Stadtgebiet werden durch Grün und Gruga in 2018 erneuert:

  • Anschluss Rheinische Bahn an Herbüggenstraße in Schönebeck
  • Abschnitt Friedrich-Lange-Straße/Zollstraße in Bochold
  • Abschnitt Weidkamp/Prosperstraße in Dellwig/Gerschede/Borbeck-Mitte
  • Grünanlage Heßlerstraße in Altenessen-Nord
  • Rampe Hangetal in Stoppenberg