Asphaltierungsarbeiten auf wassergebundenen Wegedecken
Beispiel einer nicht mehr funktionsfähigen wassergebundenen Wegedecke im Winterhalbjahr


Radwege im Bau

Asphaltierung von wassergebundenen Radwegedecken 2017

Zahlreiche Rad-und Fußwege in Grünanlagen sind mit einer wassergebundenen Decke versehen. Die zunehmende ganzjährige Nutzung als Radwegeverbindung, insbesondere in einem aufgeweichten Zustand zum Ende von Frostperioden, sowie die immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse führen besonders auf Gefällestrecken zu einem raschen Verschleiß der oberen Deckschicht mit teilweise tiefen Ausspülungen der Wegeoberflächen und entsprechenden Problemen für die Verkehrssicherheit.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten stellt sich die Wiederherstellung der Wege mit einer bituminösen Decke als günstigste Lösung dar. Während wassergebundene Wegedecken durchschnittlich alle sechs Jahre erneuert und innerhalb dieses Zeitraumes gepflegt werden müssen, liegt die Haltbarkeit einer bituminösen Decke bei ca. 30 Jahren ohne einen regelmäßigen Pflegeaufwand. Die durchschnittlich fünffach längere Haltbarkeit einer bituminösen Decke begründet einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil bezogen auf die Nutzungsdauer. In Hinblick auf das aktuelle Ausschreibungsergebnis stehen ca. 15 EUR/m² für die bituminöse Deckschicht einem Gesamtkostenaufwand von ca. 6 EUR/m² für die Herstellung und Unterhaltung einer wassergebundenen Wegedecke bei einer sechsjährigen Nutzungsdauer gegenüber.

Folgende Radwegeabschnitte im Stadtgebiet werden durch Grün und Gruga in 2017 erneuert:

  • Abschnitt Hauptroutennetz Stattrop Aue (vom Teich bis zur Luegstraße)
  • Abschnitt der Intercity-Route zwischen Hangetal und Hallopark bis zur Manderscheidtstraße
  • Abschnitt des Bahntrassenradwegs entlang der Winkhausstraße und zwischen Bückmannshof und Gladbecker Straße
  • Abzweig Rheinische Bahn bis Heißener Straße
  • Letzter Abschnitt Grünanlage Bhf. Borbeck bis Wachtstraße